Systemische Strukturaufstellungen sind ein räumlich-bildliches Verfahren, das alle unterstüzt, die sich oder etwas verändern möchten.

Das Grundprinzip ist, dass die Klienten (Einzelperson oder Personengruppe) jedem Aspekt, der für den Veränderungswunsch wichtig ist, intuitiv einen Platz im Raum geben. Die Aspekte werden repräsentiert durch Objekte wie zum Beispiel Papier, Stühle, Magnete, Figuren etc. oder durch Menschen, die das Thema und System nicht kennen (müssen).

An diesen Plätzen im Raum stellen sich überraschenderweise Wahrnehmungen und Empfindungen ein, die den Zustand und oft auch die Bedürfnisse der Aspekte widerspiegeln. Die Wahrnehmungen geben Hinweise darauf, was in dem Bild verändert werden kann, damit es dem Ganzen besser geht. Interventionen können zum Beispiel sein: Ergänzen von Elementen, Veränderung von Abständen und Winkeln, Blickkontakt herstellen, Sätze sprechen. 

Die Klienten bringen also ihr inneres Bild ins Aussen, in den Raum. Im Aussen wird das ursprünglich innere Bild verändert. Diese Prozesse im Aussen wirken zurück auf die Klienten. Sie regen intensive innere Veränderungsprozesse an, die ein anderes Handeln, einen anderen inneren Zustand, eine andere Sichtweise entstehen lassen.